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Schülerpraktikum – So geht’s, das bringt’s!
Über ein Schülerpraktikum haben bereits Schüler der Klassen 9 - 11 die Möglichkeit, für eine gewisse Zeit erste Eindrücke der Arbeit in einem Unternehmen zu gewinnen. Derartige Praktika werden in der Regel für Schüler aller Schulformen angeboten und sollen eine erste Orientierungsmöglichkeit im Rahmen der Berufswahl sein. Eine gute Orientierung rund ums Thema Praktika samt zahlreicher Informationen sowie einer umfangreichen Praktika-Datenbank bietet hier das Portal www.bigredonline.de.
Für gewöhnlich durchlaufen die Praktikanten trotz der kurzen Praktikumsdauer verschiedene Stationen innerhalb des Betriebes und gewinnen so vielfältige Einblicke in den Arbeitsalltag.
Es werden die folgenden Arten von Schülerpraktika unterschieden:
- Ein berufsorientiertes Praktikum dauert normalerweise ca. 2-3 Wochen und wird im Rahmen des Unterrichts durchgeführt. Die Praktikanten bekommen in dieser verhältnismäßig kurzen Zeit einfache, aber typische Aufgaben zum Teil eigenverantwortlich übertragen.
- Das freiwillige Ferienpraktikum ist die wahrscheinlich häufigste Form des Schülerpraktikums. Es ermöglicht den Praktikanten, unverbindlich in das ausgewählte Unternehmen hineinzuschnuppern. Im Gegensatz zum rein monetär motivierten Ferienjob werden Ferienpraktika in der Regel nicht bezahlt, bieten dem Praktikanten dafür aber eine deutlich anspruchsvollere und herausfordernde Tätigkeit an.
- Fachpraktika werden von den Schülern besonderer Bildungsgänge in beruflichen Schulen verlangt. Die Dauer des Praktikums ist nicht verbindlich geregelt und variiert von mehreren Tagen pro Wochen bis hin zu mehrmonatigen Blockpraktika. Durch diese Praktika soll die Kompetenz der Schüler in der gewählten Fachrichtung gestärkt und ein erster Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern hergestellt werden.
- Regelmäßige Praxistage werden für Schüler von Haupt- und Sonderschulen angeboten. Über die Dauer von mind. 1 Schuljahr arbeiten die Schülerinnen und Schüler 1 Tag pro Woche in einem Unternehmen. Ziel der Praxistage ist die Heranführung der Praktikanten an die Arbeitswelt und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit Unternehmen. Oftmals ergibt sich aus diesem Kontakt zu einem späteren Zeitpunkt ein Lehrstellenangebot.
Schülerpraktika sind fast ausnahmslos nicht bezahlt, dies sollte aber niemanden davon abhalten von einer solchen Möglichkeit Gebrauch zu machen. Im Vordergrund steht hier ausschließlich die erste Berührung mit der Arbeitswelt und die dadurch gewonnenen Eindrücke und Erfahrungen. Diese sind oftmals bei der späteren Berufswahl von großer Bedeutung und dadurch wesentlich wertvoller als die Bezahlung im Rahmen eines alternativ möglichen Ferienjobs. |